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Berichte 2012

23. Dezember
Den Sinn von Weihnachten erkennen.

In die in stimmungsvolles Licht getauchte Kirche „Maria vom guten Rat“, lud der Männerchor Moorenbrunn (MCM) die Bevölkerung wieder zum „Moorenbrunner Adventsingen“ ein. Mit Unterstützung der Stubenmusik „Ensemble Stubenrein“, (Leitung Werner Wittig), dem Bläserensemble aus Wendelstein (Leitung Dominikus Träger) und dem MCM (Leitung Heinz Bachmeier) stand das Adventssingen 2012 unter dem Motto „Den Sinn von Weihnachten erkennen“.
Der feierlichen „Eröffnungsintrade“ vom Bläserensemble folgte der MCM mit dem Lied „Lobt den Herrn der Welt“ und der Begrüßung des ersten Vorstandes Manfred Schrage. Dabei konnte er den ehemaligen Pfarrer Hr. Karl Schiele i. R. und den Diakon Hr. Sebastian Magiela (stellv. für Pfarrer Lenz) willkommen heißen.
Nach dem von der Stubenmusik fröhlich gespielten „Bauernmarsch von Herzog Max“, führte der MCM die Zuhörer mit dem altrussische Kirchengesang „O Herr gib Frieden“ in den besinnlichen Teil des Adventssingens. Im anschließenden Prolog wies Hr. Schrage auf das geheimnisvolle Fest Weihnachten und den zurückliegenden Erinnerungen aus der Kindheit hin.
Die nachfolgenden Texte „Gedanken zu Weihnachten“ stammten vom flämischen Ordenspriester Phil Bosmans (Jahrgang 1922), einem Verfasser geistlicher Schriften.
Mit „Hört den Ruf der heil’gen Weihnachtszeit“ rief der MCM die Zuhörer auf diesen zu folgen wenn „Jetzt die heilig Weihnachtszeit kommt“. Dem anschließenden „Tiefer Landler“ der Stubenmusik folgten erste Gedanken zur Weihnacht. In denen wurde hingewiesen, dass Weihnachten nicht ortsgebunden ist und Bethlehem überall sein kann, wenn die Menschen wie ein Saatkorn die Liebe in den Herzen aufgehen lassen und immer etwas Wasser geben, damit sie aufkeimt. Nach weiteren Liedern vom MCM „Die stillste Zeit“ und dem „Weihnachtsstern“ riefen das Bläserensemble mit der fränkischen Weihnachtsweise „Wachet auf ihr stolzen Brüder“ auf, um weiteren Gedanken zu folgen. In diesen wurde aufgerufen alle Gewalt abzulegen, die Wunden der Menschen zu heilen, sowie sich von der Zwangsjacke des Egoismus freizumachen, damit neue Wege der Menschlichkeit und des Friedens begehbar werden.
Dem vom MCM „Gloria in excelsis Deo“ und „Heilig, heilig, heiliges Paar“, ein Lied aus Spanien, und dem Imster Menuett der Stubenmusik, folgte vom Chor das aus Frankreich stammende Lied „König des Himmels.“
In weiteren besinnlichen Gedanken ging es um den alltäglichen Kummer und Sorgen im Leben, die nicht mit Betäubung durch Alkohol oder Drogen bekämpft werden können, und es dadurch keine Heilung gibt, sondern wenn man die Augen aufmacht, auch wenn die Nacht noch so dunkel ist, es verborgene Wunder gibt, wie ein leuchtender Stern oder eine blühende Blumen ― auch im Winter. Der Hinweis vom Chor „Am Himmel da zoagt sich a hellliachta Stern“, ein aus dem Salzburger Land stammendes Lied, und „Ein Licht hat sich entzündet“ folgte das Bläserensemble mit dem fröhlichen „Tochter Zion“, um anschließend weitere weihnachtliche Gedanken zu betrachten. Menschen irren durch Nacht und Finsternis, erklären Gott für tot und sein Licht für erloschen, lassen sich von künstlicher Werbung und Licht zum Kaufrausch verführen. Der Aufruf an Weihnachten für die Liebe am Nächsten Platz zumachen hat nur dann Zukunft wenn sie in das Licht der Liebe Gottes gestellt wird. Die Lieder aus USA „The Little Drummerboy“, „Licht in der Nacht“ sowie das russisches Wiegenlied „Spimla dijenjez“ wurde vom MCM besonders gefühlvoll vorgetragen und von der Stubenmusik mit den „Thernberger Weihnachtsstückeln“ abgerundet. Im Schlusssatz im Epilog von Hr. Schrage hieß es „Möge jeder Tag uns ein Lächeln schenken, denn jedes Lächeln ist wie eine Kerze: Es kann viele Kerzen anzünden, ohne dass sein eigenes Licht schwächer wird. Der MCM verabschiedete sich mit den Liedern „Weihnachtsglocken“ und „Heilige Nacht“ und Diakon Sebastian Magiela mit weiteren weihnachtlichen Gedanken von den aufmerksamen Zuhörern.
Durch die Anfrage und Vermittlung von befreundeten Kindergarteneltern  in Moorenbrunn hat der MCM beschlossen, die freiwillige Geldspende der Zuhörern zur Unterstützung den vier Kindern im Alter von 3 bis 9 Jahren, deren Mutter (alleinerziehend seit Geburt der jüngsten Tochter) im Juni 2012 im Alter von nur 36 Jahren plötzlich und unerwartet verstarb, zukommen zulassen.
Das Sorgerecht haben die Eltern der verstorbenen Frau gerichtlich bekommen, so dass die vier Kinder zusammen bei den Großeltern bleiben können.
Mit dem Bläserensemble und den weiteren Mitwirkenden sowie der Gemeinde fand mit „O du fröhliche“ das „Moorenbrunner Adventsingen“ 2012 den festlichen Abschluss.     Fritz Hirschmann


Dezember
Ehrungen im Rahmen der MCM-Weihnachtsfeier

Eine lange Tradition ist es, aktive und fördernde Vereinsmitglieder vom Männerchor Moorenbrunn (MCM) im Rahmen der Weihnachtsfeier zu ehren. Mit Angehörigen der Jubilare sowie Kindern, Enkelkindern und Gästen erfolgte dies im festlich geschmückten Saal des TSV-Altenfurt.
Erster Vorstand des MCM, Manfred Schrage, begrüßte im Namen des MCM viele Mitglieder und Gäste sowie Renate Hirschmann, stellvertretende Gruppenvorsitzende der Sängergruppe Schwarzachtal und 1. Vorsitzende des Landfrauenchores, mit Gatten.
Der Chor, unter Leitung von Heinz Bachmeier, eröffnete mit den Liedern „Die stillste Zeit“ und „Hört den Ruf der heil’gen Nacht“ die besinnliche Feier.
Um das Warten der Kinder auf den Nikolaus mit Knecht Ruprecht zu verkürzen, las Bernhard Heusinger vom MCM einige Geschichten vor.
Dann war es endlich soweit: Unter den Klängen von „Lasst uns froh und munter sein“ und den leuchtenden Augen der Kinder betraten St. Nikolaus und Knecht Ruprecht den Saal. Nach ein paar mahnenden Worten und einer kurzen Geschichte vom Nikolaus trugen Kinder Lieder und Gedichte vor, Nikolaus beschenkte sie anschließend mit Süßigkeiten.
Mit weiteren Strophen von „Lasst uns froh und munter sein“ wurden die „Himmelsboten“ wieder verabschiedet.
Nach zwei weiteren, vom Chor vorgetragenen Liedern folgte die Ehrung, zunächst der aktiven MCM-Mitglieder.
Für 50 Jahre aktives Singen im Chor wurden Fritz Federseel und Walter Liederer gehrt. Stellvertretend im Namen des Fränkischen Sängerbundes (FSB) und des Deutschen Chorverbandes (DCV überreichte Renate Hirschmann die goldene Ehrennadel mit Urkunde und besten Wünschen. Werner Hengl erhielt die bronzene Ehrennadel für 10 Jahre singen im Chor.
1. Vorstand Manfred Schrage ernannte die 50er-Jubilare und Kurt Krause, (er wurde 2011 bereits geehrt) für 50 Jahre Singen im MCM zu Ehrenmitgliedern und  überreichte ihnen eine Ehrenurkunde verbunden mit einem Weinpräsent.
Vorstand Manfred Schrage konnte dieses Jahr viele fördernde Mitglieder im Namen des MCM ehren.
Für 50 Jahre Vereinsmitgliedschaft wurde Josef Christl, Rudi Ficht und Erich Halbritter eine   Ehrenurkunde und ein Weinpräsent überreicht (alle Drei haben bereits die Goldene Vereinsnadel).
Für 25 Jahre Vereinsmitgliedschaft erhielten Hanne Schwenk-Kurmis, Manfred Knauer, Walter Schöler und Dieter Schmiedefeld die silberne Ehrennadel mit Urkunde.
Dieter Schmiedefeld war 8 Jahre aktiver Sänger beim MCM, wohnt nun aber in Hirschaid bei Bamberg. Er hilft noch gerne, als große Stütze im 2. Bass, beim Moorenbrunner Adventsingen aus. Dazu ist ihm der Weg nicht zu weit.
Entschuldigt hatten sich Heinrich Spiegel und Harald Gahr (jeweils 25 Jhr.) und Fritz Weißpfenning (40 Jhr.), Ihnen werden Urkunde und Nadel nachgereicht.
Mit dem Lied „Wahre Freundschaft soll nicht wanken“ fanden die Ehrungen ihren Abschluss. Ein weiterer Dank des MCM -Vorstand ging an Chorleiter Heinz Bachmeier für den unermüdlichen Einsatz und die Geduld für den Chor.
Des weiteren bedankte er sich bei der gesamten Vorstandschaft, sowie bei allen Sängern für ihren Einsatz bei Konzerten und Veranstaltungen im abgelaufenen Sängerjahr.
Mit einem zum Schmunzeln anregenden Weihnachtsgedicht, vorgetragen von Peter Deinert und gemeinsam gesungenen Weihnachtsliedern fand die Feier ihren würdigen Abschluss.     Fritz Hirschmann


10. November
Heinz Bachmeier - 40 Jahre Chorleitung beim Männerchor Moorenbrunn

Bunter Abend mit Ehrung
Zum festlichen „Bunten Abend“ lud der Männerchor Moorenbrunn (MCM) viele Freunde zum Chorgesang in den TSV-Saal in Altenfurt ein.
Die Aktiven des MCM boten dem Publikum ein abwechslungsreiches Programm.
Mit dem „Frankenlied“ begrüßte zunächst der Chor seine Gäste im voll besetzten Saal.
In der Begrüßung konnte Vorstand Manfred Schrage die Siedlergruppe Moorenbrunn, die Ski- und Wanderabteilung des TSV-Altenfurt, viele passive Vereinsmitglieder und Freunde und aus gegebenem Anlass, Hans Klein, Erika Groß nebst Gatten und Günter Kuhn von der Vorstandschaft der Sängergruppe Schwarzachtal willkommen heißen. Danach wurden ein Potpourri mit Berg- und Wanderliedern, ein Gedicht „Wandern oder Berge“ und das Lied „Ave Maria der Berge“ vorgetragen.
Nach einem gespielten Sketch folgten weitere schwungvolle Lieder aus Italien, „Valencia“, "Tiritomba“ und „Funiculi-Funicula“
Höhepunkt des “Bunten Abends” war die Ehrung von Heinz Bachmeier und die damit verbunde Verleihung der “Goldenen Stimmgabel” für „40 Jahre Chorleitung” beim Männerchor Moorenbrunn.
Erster Vorstand Manfred Schrage hielt die Laudatio, untermalt mit Bildern aus dem Sänger-, Chorleiter und Musikerleben des Jubilars, mittels Mediashow.
Heinz Bachmeier, ein musikalischer Autodidakt, aus der Tanzkapelle seines Vaters hervorgegangen, trat mit 25 Jahren als aktiver stimmsicherer Sänger im 2. Tenor, 1960 in den MCM ein. In der unruhigen Zeit, durch einen 2-maligen Chorleiterwechsel von 1970-1972 übernahm Heinz Bachmeier aufgrund seiner musikalisch- instrumentalen Fähigkeiten zunächst stellvertretend, dann ab 1972 die gesamte musikalische Chorleitung.
Der neue Führungsstil von ihm war Anlass, dass die aktiven bzw. passiven Mitgliederzahlen des MCM merklich zunahmen. Seinem besonderen Einfühlungsvermögen und seiner Begeisterung für den Chor ist es zu verdanken, dass unter seiner musikalischen Leitung bereits 1979 eine Schallplatte zum bevorstehenden 40-jährigen Vereinsjubiläum vom Männerchor aufgenommen werden konnte.
Zum 40. Vereinsjubiläum 1980 stellte er seinen Chor (MCM) unter seiner Leitung im Rahmen eines großen Festabends der Öffentlichkeit mit Erfolg vor.
Seiner vorausschauenden Weise ist es zu verdanken, dass neben dem althergebrachten Männerchor-Liedgut auch neue internationale Lieder, teilweise auch in der jeweiligen Landessprache, mit dem Chor einstudiert wurden und dadurch gesanglich den nachfolgend guten Ruf des MCM begründete. Besonders hervorzuheben ist, dass unter seiner Leitung seit mehreren Jahrzehnten stattfindende, in der Bevölkerung beliebte, „Moorenbrunner Adventsingen“.
Zum 70. Gründungsjubiläum 2010 des MCM konnte Chorleiter Heinz Bachmeier sein 50-Jähriges aktives Vereinsjubiläum begehen. Nach der Laudatio folgten in einer Diashow weitere für sich sprechende Bilder von Heinz und seiner Frau Helga.
Untermalt wurde diese Show mit dem musikalischen Lieblingsstück beider „Der böhmische Traum“, gespielt auf dem Akkordeon von seinem Neffen Norbert Sandl und von dessen Frau Pia gesanglich begleitet.
Im Anschluss wurde Heinz Bachmeier in großer Anerkennung seiner hervorragenden Leistung im Chorgesang offiziell geehrt.
Kreisgruppenchorleiter Hans Klein überreichte im Namen des DeutschenChorverbandes und des Fränkischen Sängerbundes jeweils eine Ehrenurkunde.
Eine weitere Ehrung, „Die Goldene Stimmgabel“ mit Urkunde, erhielt der Jubilar vom Fränkischen Sängerbund, ebenfalls überreicht von Hans Klein, so wie der Gruppenvorsitzend Erika Groß und stellvertretendem Gruppenchorleiter Günter Kuhn.
Der Vorstand des MCM, Manfred Schrage ernannte Heinz Bachmeier für seine über 52-jährige aktive Tätigkeit im Chor zum Ehrenmitglied und überbrachte die Glückwünsche des Chores verbunden mit einem Geschenk.
Stehende Ovationen der Gäste im Saal während der Ehrung zeigten einmal mehr die Beliebtheit und Anerkennung des Chorleiters Heinz Bachmeier für seine Jahrzehnte lang geleistete Arbeit beim MCM.
Die Ehrung wurde von den Sängern mit dem Lied  „Fein sein beinander bleib’n“ abgeschlossen.Mit weiteren Liedern von der Seefahrt, einem Gospel aus Amerika, Liedern aus England, Griechenland und Ungarn wurde unter der Leitung von Heinz Bachmeier der Abend fortgesetzt.
Dazwischen wurden weitere Sketche wie „Eine kleine Verwechslung“, „Beim Friseur“ und der „Kinderwunsch“ von dem aktiven Horst Bock mit Partnerin Helga Dressel, Ernst Mayr und Josef Böhrer zur Auflockerung zum Besten gegeben.
Das Multitalent Bernhard Heusinger führte durch das abendliche Programm und zeigte nebenbei seine Vielfalt mit den Beiträgen „Die Axt im Haus“, eine Hommage an Herbert Hisel, sowie das Widerspruchslied „Was kochst?“ und „Ich habe zuviel Angst vor meiner Frau“ von Otto Reutter, jeweils mit seiner Gitarre musikalisch begleitet. Das begeisterte Publikum kam wieder einmal voll auf seine Kosten und die Lachmuskeln wurden strapaziert. Es honorierte die Leistungen des Abends mit anhaltendem Beifall.     Fritz Hirschmann


16. September
Frühschoppen im “Pyraser-Häusla” auf dem Nürnberger Altstadtfest

Auch die Geselligkeit darf im Vereinsleben nicht zu kurz kommen und muss gepflegt werden.
Der Männerchor traf sich zum Frühschoppen auf dem Altstadtfest im „Pyraser-Häusla“ auf dem Hans Sachsplatz. Die Aktiven des Vereins mit Partnern und weiteren Vereinsmitgliedern verbrachten in gemütlicher Runde feucht-fröhliche Stunden. Mit einem bunten Liederreigen vom „Zauber der Musik“ bis zum Lied der Berge „La Montanara“ unterhielt der Chor, immer wieder aufgefordert vom Chorleiter, alle Gäste des Pyraser-Häusles. Wurde mal nicht gesungen, erfreuten Norbert Sandl und Walter Liederer mit bekannten Melodien auf dem Schifferklavier alle Anwesenden.
Bei Gesang, Musik, guter Verköstigung und bester Laune aller Gäste vergingen die schönen Stunden wie im Flug. Nach Meinung  aller steht einer Wiederholung nichts im Wege.     Fritz Hirschmann

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