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MÄNNERCHOR MOORENBRUNN

03.02.2012
Kappenabend beim MCM

Der MCM veranstaltete im Kreise der Sänger mit Angehörigen und Siedlerfreunden einen bunten „Kappenabend“, verbunden mit einem Schlachtschüssel-Essen.
Die Sänger begrüßten die Gäste mit dem Lied „Es lebe unsere Fasenacht“ auf das Herzlichste.

Zur Freude aller, zeigte sich wieder, dass unter den Sängern wahre Talente sind, denn Bernd Heusinger mit seiner Büttenrede, die „Erlebnisse eines Seemanns“, Peter Deinert mit Mundartgedichten und Gstanzln trugen zur Lachmuskel-Strapazierung aller bei.

Das Duo Helga Dressler und Horst Bock zeigten in einem Sketch, wie ein Portier einen Hotelgast bei der Zimmerumbuchung schier zur Verzweiflung bringen kann und ernteten tosenden Applaus.

Da durften ebenso die aus drei Personen bestehenden fünf Heinis, mit neuen Liedern zum Schunkeln, oder die vom Chor, zur Auflockerung vorgetragenen, geselligen Lieder nicht fehlen. Die MCM-Boy-Group waren ebenso als musikalische Begleiter mit Heinz, Walter, Norbert und Erich vertreten.

Es war eine fröhliche Chorprobe an diesem Abend, und alle freuen sich schon auf das nächste Jahr, wenn es wieder heißt: „Der MCM lädt zum Kappenabend ein.“ 
F.H.

 

13.01.2012
Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen

Bei der Jahreshauptversammlung wurde die gesamte Vorstandschaft bis auf den Kassier, einen Notenwart und einen Kassenrevisor im Amt bestätigt. Der bisherige Kassier, Georg Scharrer, hatte das Amt 33 Jahre inne, dafür wurde ihm besonders mit einem Weinpräsent gedankt. Sein Nachfolger ist Ernst Mayr. Die Position des Notenwartes konnte mit Kurt Krause, und die des Kassenrevisors mit Peter Deinert neu besetzt werden.

Die auf der Tagesordnung stehende Erhöhung des Jahresbeitrages um 5 Euro wurde von der „neuen Vorstandschaft“ einstimmig beschlossen.   B.H.

 

18.12.2011
Adventssingen in der kath. Kirche “Mutter vom Guten Rat”

MOORENBRUNN – Wie alle Jahre stimmte der Männerchor Moorenbrunn (MCM) auch heuer wieder die Besucher seines „Adventssingens“ in der Kirche „Mutter vom guten Rat“ einstimmen auf das bevorstehende Weihnachtsfest ein. Unterstützung bei der Ausgestaltung erfuhren die von Heinz Bachmeier dirigierten Sänger abermals beim „Ensemble Stubenrein“ (Leitung Werner Wittig) und dem „Bläserensemble der Wendelsteiner Musikanten“ (Leitung Dominikus Träger)

In seiner Begrüßung hieß der Vorsitzende des MCM, Manfred Schrage namentlich willkommen: Pfarrer i.R. Karl Schiele, Pfarrer Burkard Lenz und Diakon Sebastian Magiela (letztere beide „Pfarrei Maria vom guten Rat“). Danach folgte ein Prolog, worin Schrage bat, die Tage vor dem Fest nicht mit Hetze, mit Einkaufsrummel und Geschäftigkeit auszufüllen, lieber mal wieder bei sich selbst zu Hause zu sein. „Nur derjenige ist froh am heiligen Weihnachtsfest, der auch an andere im Abseits denkt“, so Schrage nachdenklich.

Die Texte in den Lesungen „Gedanken zur Weihnacht“ stammten wiederum vom flämischen Ordenspriester Phil Bosmans (Jahrgang 1922), einem Verfasser geistlicher Schriften, der im deutschen Sprachraum vor allem durch seine Bücher einem Millionenpublikum bekannt wurde. Ihm geht es um eine neue Kultur des Herzens, wo man nicht länger an das Geld glaubt, an Besitz und Macht, sondern an Güte und Liebe.

Weihnachten, so war darunter zu hören, sei nun nicht das Fest des Bratens, des Weihnachtsmanns und der schönen Gefühle, sondern das Fest des hilflosen Kindes, das sich den Armen, Verlassenen und Ausgestoßenen zuwendet. Inneren Frieden würden die Menschen finden, die mit offenen Händen und einem großen Herzen Not, Elend und Einsamkeit verringern.

Wo seien sie denn, die „Menschen guten Willens“, fragte ein weiterer Sprecher aus der Mitte des Chores. Sie seien unter den einfachen Menschen zu finden, die ein „Herz aus Gold“ hätten und es zu Wort kommen ließen in Taten der Liebe. Weihnachten sei immer, „wenn ein Mensch Herz und Hände öffnet für Menschen in Not. Weihnachten ist das Fest für alle, die eines besitzen. Darum: Lasst uns Menschen sein füreinander“.

Gleich zu Beginn des gehaltvollen und ausgewogenen Programms verkündete der Chor wegweisend: „Das ist der Tag des Herrn“, ein Werk des bekannten Komponisten Konradin Kreutzer, basierend auf einem Gedicht von Ludwig Uhland. Volksliedhaft schlicht und ohne übertriebene Dynamik interpretierten die Männerstimmen sowohl jenes „Im Abendrot“ (O wie schön ist deine Welt, Vater, wenn sie golden strahlet!) von Franz Schubert (1797-1828) als auch die „Hymne an die Nacht“ (Ludwig van Beethoven 170-1828, nach dem gleichnamigen Gedichtzyklus von Novalis).

Aber auch volkstümliche Weisen wusste der Chor mit höchst lebendiger Artikulation zu interpretieren, z.B. das „Seht es kommt die Heil´ge Zeit, Weihnacht wird´s nun werden“, oder das „Friedenslicht der Nacht“, oder gar jenes „Weihnachten“ (Mit den Hirten will ich gehen…), alle aus der Feder oder bearbeitet von Manfred Bühler. Den eindrucksvollen Stimmungs- und Gefühlsreigen komplettierte der Chor mit alpenländischen Klängen: „Still, still, weil´s Kindlein schlafen will“ und „Jetzt fangen wir zu singen an“.

Zum festen Programmpunkt gehören alljährlich Lieder wie das würdevolle „Heilige Nacht, Nacht der unendlichen Liebe!“ aus der Feder von Johann Friedrich Reichardt (1752-1814).und die „Weihnachtsglocken“ von Hermann Sonnet (1881-1936). Als ungemein feinnerviger Klanggestalter zeigte sich das Ensemble Stubenrein (Violine, Bass, Gitarre, Flöte, Zither und Hackbrett). Ob Landler aus dem Pongau, Arie („Mühlviertler Arien“, „An Paulus seiner“) oder „nur“ Untermalung im Hintergrund, stets harmonisch und sehr reizvoll.

Die Trompetenklänge der Wendelsteiner Musikanten deuten nicht nur Beginn und Ende des Hörgenusses an, sie brachten auch mittendrin eine fränkische Weihnachtsweise („Ganz still is es Land“ von Gerhard Pohl) und eine „Melodie ohne Worte“ (Heiko Kremer) zu Gehör. Mit einem nachdenklichen Epilog über das Geschehen der Heiligen Nacht schloss der Liederreigen.

Schrages Dank danach galt sowohl den Mitwirkenden, aber auch allen bisherigen Gebern und denen dieses Abends, die für das Anliegen des MCM spendeten: Die finanzielle Unterstützung der Kindergärten in Altenfurt, Fischbach und Moorenbrunn. Auch Pfarrer Lenz suchte den Besuchern den Sinn der Menschwerdung zu vermitteln.

Nicht Glühweinseeligkeit und Bratwurstsemmel sollten die frohe Botschaft aushöhlen.Heilige wie Sankt Barbara, Nikolaus oder Lucia, Lichtgestalten, sie sollten für uns „Lichtpunkte in dieser dunklen Zeit“ sein, damit wir dieses Licht weitergeben, an Menschen, deren Lebenskonzept gescheitert ist. Sein Dank galt ebenfalls den Mitwirkenden. Allen Anwesenden aber wünschte der Geistliche eine gute, ruhige Zeit und ein friedvolles Weihnachtsfest.   wem/63

 

10.12.2011
Weihnachtsfeier mit Ehrungen beim Männerchor Moorenbrunn

Der Männerchor Moorenbrunn (MCM) lud Vereinsmitglieder, mit Kinder und Enkelkinder zur Weihnachtsfeier und Ehrungen in den Saal des TSV-Altenfurt ein. Der erste Vorsitzende, Manfred Schrage begrüßte die Mitglieder und Gäste auf das herzlichste. Der Chor, unter Leitung von Heinz Bachmeier, eröffnete mit zwei Lieder die besinnliche Feier.

Bernd Heusinger überbrückte die Zeit mit Geschichten für die Kinder, die schon sehnsüchtig auf den Nikolaus und Knecht Ruprecht warteten. Dann war es endlich soweit: Unter den Klängen von „Lasst uns froh und munter sein“ zogen Nikolaus und Ruprecht in den Saal ein. Nach mahnenden Worten und einer kurzen Geschichte, erzählt vom Nikolaus, trugen die Kinder Gedichte, und Sandra Hirschmann auf der Klarinette, musikalisch begleitet von ihrem Opa mit der Mundharmonika, „Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen“, vor. Nun öffnete Ruprecht seinen Sack um die mitgebrachten Süßigkeiten an die Kinder zu verteilten. Mit den beiden letzten Strophen von „Lasst uns froh und munter sein“, von Walter Liederer mit dem Akkordeon unterstützt, wurden Nikolaus und Ruprecht verabschiedet.

Nach zwei weiteren Liedern des MCM folgte die Ehrung von passiven und aktiven Vereinsmitgliedern. Die aktiven Sänger vom MCM, wurde Kurt Krause für 50 Jahre mit der goldenen und Gerd Richter für 25 Jahre mit der silbernen Vereinsnadel, vom Fränkischen Sängerbund und dem Deutschen Chorverband, ausgezeichnet. Die Ehrung nahm der stellvertretende Vorsitzende der Sängergruppe Schwarzachtal Werner Leykauf und Vorstand Schrage vom MCM vor. Der aktive Sänger Wolfgang Hupp konnte für 25 Jahre, aus gesundheitlichen Gründen, seine Ehrung an diesem Tag nicht entgegennehmen. Dem passiven Vereinsmitglied, Herrmann Körner wurde die silberne Vereinsnadel mit Urkunde, für 25 Jahre Treue zum Verein vom ersten Vorstand des MCM mit besten Wünschen überreicht. Mit dem Lied „Wahre Freundschaft“ fand die Ehrung ihren Abschluss.

Vorstand Schrage bedankte sich beim Chorleiter, bei der gesamten Vorstandschaft die den Verein führt und allen Sängern für ihren aktiven Einsatz bei Konzerten und Veranstaltungen im Jahr 2011. Mit einem gemeinsam gesungenen Weihnachtslied fand diese Feier ihren würdigen Abschluss. F.H.

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